Friedhof von Cofete…glaubt man all den Broschüren, welche man im Flughafen in die Hand gedrückt bekommt, ist es auf keinen Fall möglich nach Cofete mit dem Auto zu fahren. Man MUSS eine teure Jeep Tour buchen, und nur so, kommt man dahin. Und natürlich muss man es gesehen haben, insbesonders die Villa Winter. Sonst hätte man garnicht erst nach Fuerteventura fliegen brauchen. 🙂
Wir haben´s mal geglaubt, jedenfalls, das man nicht mit dem Auto dahin fahren kann, also mussten wir uns was anderes überlegen, wie wir dahin kommen. Da wir am Tag zuvor schon den ganzen Tag im Auto sahsen, beschlossen wir einfach durch das Gran Valle, über die Berge, nach Cofete zu wandern. Wandern ist gut, macht nen knackigen Arsch. ;-P Am Pass angekommen hatten wir eine atemberaubende Aussicht auf den Strand. Die Wolken hingen unglaublich niedrig und umhülten die Bergspitzen. Beim Abstieg besuchten wir noch kurz die Villa Winter welche aber weniger spektakulär war, als erwartet. Wir legten uns an den Strand und binnen kürzester Zeit wurde der Himmel grau und es fing an zu nieseln. Wir packten unsere Sachen, besuchten noch fix den Friedhof direkt am Strand und wollten uns wieder auf den Rückweg machen. Zur Sicherheit schauten wir aber nochmal auf den Abfahrtsplan des örtlichen Busses. Shit, der nächste fährt erst in 3 Stunden, bis dahin sind wir auch wieder über den Pass gelaufen. Ein dänisches älteres Ehepaar sah wohl unsere enttäuschen Gesichter und hielt mit ihren Kleinwagen an um uns zu fragen, ob sie uns mitnehmen könnten. Was für Glückskinder wir doch sind. 😀 Soviel übrigens auch dazu… man braucht ein Jeep um dahin zu kommen. Ok die „Straße“ war eigentlich keine, vielmehr ein Feldweg, aber einen Jeep braucht man nun wirklich nicht…