[singlepic id=3355 w=700 h=240 float=center]Ganz früh am Donnerstag machten wir uns auf um zum Kloster Namo Buddah zu fahren, geplant war eigentlich ein Stück der Strecke zu laufen…um noch etwas für den langen Trek zu üben, aber es kam ganz anders. Auf dem Weg zur Busstation war eine Demonstation und die ganze Straße auf der sich die Busstion befand war gesperrt. Es stellte sich glücklicherweise heraus, das der Bus ganz woanders abfuhr…. Schnell war der Bus gefunden und die Fahrt ging bis nach Banepa wo wir umsteigen mussten. Ab hier wurde es verzwickt…. Es gab ein Bus direkt nach Namo Buddah aber der fuhr selten und unregelmäßig… uns wurde empfohlen bis nach Kavre zu fahren und von da aus ca 1 Stunde zu laufen. Ein älterer und etwas schmuddlig gekleideter Mann fragte mich als ich in den Bus stieg: „Kavre?“ und ich antwortete ihm „Kavre!“. Dann sagte er „Kavre Kavre Kavre“ zeigte auf sich und klatsche die Hände. Für mich war es klar, das sollte sicher bedeuten, er würde auch in Kavre aussteigen… Soweit sogut.[singlepic id=3344 w=380 h=240 float=right] Nach einigen Minuten fahrt stieg der Mann aus. Da sonst niemand uns sagen konnte ob das Kavre ist stiegen Nathalie und ich einfach auch mal aus…. und der Mann war weg… ok… kacke….(als der Bus wieder losfuhr, sah ich den schmuddligen Mann auf dem Dach des Busses sitzen) Wir standen etwas verloren da, fanden dann aber doch noch raus was wir in Dhulikhel gelandet sind … ein paar Kilometer vor Kavre. Zum Glück kamen zwei Jugendliche und sagten, das wir nur 20 Minuten warten hätten sollen, dann käme ein Bus nach Namo Buddah.
20 Minuten später: mittlerweile kamen zwei Busse vorbei… alle fuhren irgendwoanders hin…. doof… wir standen immernoch sehr verloren da……
30 Minuten später: ein Einheimischer hielt an und fragte ob wir nach Namo Buddah wollen, er könnte uns mitnehmen (für etwas Trinkgeld)…. wir waren total froh und sprangen in seinen Jeep. Auf der kurvenreichen Fahrt stellte sich heraus, das der Fahrer des Jeeps in der Nähe von Namo Buddah in einem Resort arbeitete. Wir stiegen auf der Höhe des Resortes aus, drückten den Fahrer etwas Trinkgeld in die Hand und liefen die restlichen zwei bis drei km bis zum Kloster. Unterhalb des Klosters sprach uns ein Farmer an, welcher Volunteers (Freiwillige) für seine Farm suchte und hilf uns beim einquartieren im Kloster.
Am Nachmittag erkundeten wir das Kloster und die Hügel mit den Gebetsfahnen rundherum, ein echt magischer Ort, welcher eine extreme Ruhe und Gelassenheit in mir weckte. Durch den ständigen wechsel des Wetters sah die Landschaft extrem beeindruckend aus. [singlepic id=3353 w=320 h=240 float=left]Alles war einfach nur noch „wow“.
Am nächsten Morgen stand ich ganz früh auf, um vom Sonnenaufgang ein Foto zu machen… und konnte dabei sogar die Spitze eines Berges im Himalaya erspähen. Später, machten wir uns auf den Rückweg nach Kathmandu. Da um die Uhrzeit nur Schulbusse fuhren, mussten wir laufen. Auf halber Strecke stoppte ein Kleinlaster und wir fuhren auf der Pritsche, auf der sich schon einige Einheimische bequem gemacht hatten, bis nach Baneba mit. Gut festhalten war hier oberstes Gebot. Von Baneba aus ging es dann wieder mit dem Bus nach Kathmandu.

Abends als Nathalie schon schlief… und ich an meinem Blog arbeitete begann die Erde auf einmal zu beben. Der ganze Schreibtisch zitterte und dann wars schon wieder vorbei. Das war mein erstes Erdbeben welches ich erlebt hatte. SPEKTAKULÄR! Nathalie hatte dank Schlaftablette alles verpasst. 😛
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